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Babyschalen
Am wenigsten sicher im Auto sind die Kinder. Doch jeder mit
einem Auto und Kind weiß, dass das nicht immer möglich ist, dass Auto
stehen zu lassen. Deshalb gibt es in Deutschland bereits seit Längerem
die Autositz-Pflicht für Kinder. Und glücklicherweise ist auch den
meisten Eltern die Sicherheit des eigenen Nachwuchses ein großes
Anliegen.
Dies ist allerdings auch der Grund für eine ganze Menge Stress vor der
Entbindung. Man möchte schließlich gut darauf vorbereitet sein den
kleinen Racker heil und gesund vom Krankenhaus ins eigene Heim zu
verfrachten. Eine Menge Geld kosten die Sitze zudem auch noch, also
worauf sollte man achten.
Generell gilt für die ersten Monate bzw. das erste Jahr, dass das Kind
mit dem Rücken in Fahrtrichtung sitzen bzw. liegen sollte. Dies
gewährleistet die sogenannte Babyschale.
Schalen deshalb, weil das Baby in leicht liegender Position
transportiert wird. Dadurch dass das Kind entgegen der Fahrtrichtung
sitzt, wird der empfindliche Nacken im Falle eines Unfalls geschützt.
Wenn es zum Aufprall kommt, wird das Köpfchen durch die einwirkenden
Kräfte ins Sitzpolster gedrückt und nicht wie bei allen anderen
Fahrgästen nach vorn. Der Nacken wird entlastet und weitere Schäden so
gut es geht vermieden.
Wer
sich eine Babyschale kauft muss in erster Linie darauf achten, dass sie
der aktuellen Norm entsprechen. Wenn also ECE 44/04 oder ECE 44/03
angegeben ist, dann kann man den Kindersitz bzw. die Babyschale im
Straßenverkehr verwenden. ECE 44/02 und ECE 44/01 sind überholt und
dürfen nicht mehr genutzt werden.
Des Weiteren empfiehlt es sich, auf einen Sitz einer einzelnen Gruppe
zurück zu greifen. Im Falle der Babyschalen also die Gruppe 0 bzw. 0+.
Es gibt auch Sitze die mehrere Altersgruppen miteinander kombinieren,
doch viele Sicherheitstests haben immer wieder ergeben, dass
Kindersitze die nur für eine Alters- bzw. Gewichtsgruppe gedacht sind
besser abschneiden.
Babyschalen mit einer Isofix-Befestigung sind fest im Auto verankert.
Daher schneiden sie oftmals besser ab, wenn es um den Schutz der lieben
Kleinen geht. Wenn das Auto jedoch (noch) kein Isofix unterstützt kann
ein universeller Sitz genommen werden. Dieser wird dann mit dem normal
vorhandenen Drei-Punkt-Gurt angeschnallt. Mittlerweile gibt es auch
Babyschalen die mit „gut“ getestet wurden, vor wenigen Jahren war das
noch nicht der Fall.
Die Befestigung solch einer Babyschale ist generell auf dem
Beifahrersitz und auf den Rücksitzen möglich, jedoch wird die
Anbringung im hinteren Teil des Autos empfohlen. Sollte ein Frontairbag
für den Beifahrersitz vorhanden sein, dann darf die Babyschale dort auf
keinen Fall montiert werden. Eine Ausnahme ist nur bei abschaltbarem
Airbag möglich. Wer darauf nicht achtet bringt sein Baby in
Lebensgefahr. Deshalb sind in den Autos auch so gut wie immer
Warnschilder angebracht, wenn sie Airbags besitzen.
Eine Babyschale gilt als nutzbar für Babys bis etwa 13 kg. Da, wie oben
beschrieben, der Nacken durch die Rückwärtsposition besonders geschützt
ist, sollte sie auch so lange wie möglich verwendet werden. Wenn jedoch
das Köpfchen des Babys über die Babyschale hinausragt, sollte man auf
die nächste höhere Kindersitzgruppe umsteigen.
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